Definitionen

Hier finden Sie die genauen Definitionen für die in den Gleisplänen verwendeten Symbole und Farben. Dies ist noch nicht in allen Plänen umgesetzt, dies wird jedoch nach und nach erfolgen.
Die hier genannten Definitionen lassen sich auf die allermeisten Stadt-, Straßen- und U-Bahnnetze anwenden. Nur in einzelnen Fällen kann es zu Abweichungen kommen, die in der jeweiligen Zeichenerklärung beschrieben ist.



Linien und Betriebszeiten

Bahnsteige

Strecken

Linien und Betriebszeiten

Endhaltestelle

Als Endhaltestelle wird immer die äußerste, von der jeweiligen Linie angefahrene Haltestelle betrachtet, unabhägig davon, wie häufig sie bedient wird. Damit unterscheidet sich die Darstellung oftmals von der in den offiziellen Liniennetzplänen.
Die Betriebszeiten geben an, in welchem Zeitraum die Haltestelle durchgängig angefahren wird.

Zwischenendhaltestelle

Hier enden Bahnen, die nicht bis zur Endhaltestelle durchfahren. Der Pfeil gibt an, aus welcher Richtung die Haltestelle von den hier endenden Bahnen angefahren wird.
Die Betriebszeiten geben an, in welchen Zeiträumen Fahrten hier enden und beginnen. Das kann sich durchaus mit den Betriebszeiten der Endhaltestellen überschneiden, beispielsweise wenn nur jede zweite Bahn hier endet.
Zeiten, zu denen nur durchfahrende Bahnen an dieser Haltestelle halten, sind nicht angegeben.

Betriebszeiten

Die angegebenen Betriebszeiten sollen einen groben Überblick darüber geben, zu welchen Zeiten bestimmte Strecken und Haltestellen von der jeweiligen Linie bedient werden. Dazu wird die Darstellung der Betriebszeiten stark vereinfacht, denn ein Gleisplan kann und soll keinen Fahrplan ersetzen. So sind die Zeiten auf volle Stunden gerundet. Nicht berücksichtigt sind außerdem Einzelfahrten sowie Ein- und Ausrückfahrten.

Linienwege

Einzelfahren sowie Ein- und Ausrückfahrten sind bei den Linienwegen nicht berücksichtigt.

10 Linienweg von morgens bis abends bedient.
10 Linienweg Tag und Nacht bedient.
[10] Linienweg nur zweitweise bedient.
{10} Linienweg nur nachts bedient.
(10) alternativer Linienweg, die Linie bedient zwei verschiedene Strecken.

Bahnsteige

Hochflurbahnsteig

Die genaue Bahnsteighöhe variiert von Netz zu Netz und liegt üblicherweise zwischen 80 und 100 cm ab Schienenoberkante.
In Hochflurbahnen kann stufenlos eingestiegen werden.

Beispiel: Düsseldorf - Werstener Dorfstraße

Niederflurbahnsteig

Die genaue Bahnsteighöhe variiert auch hier von Netz zu Netz und liegt üblicherweise zwischen 25 und 35 cm ab Schienenoberkante.
In Niederflurbahnen kann stufenlos eingestiegen werden.

Beispiel: Dresden - Neustädter Markt

Zustieg auf der Straße

Der Zustgieg erfolgt ebenerdig von der Fahrbahn aus über Stufen.

Beispiel: Dresden - Heinrich-Schütz-Straße

Überfahrbarer Niederflurbahnsteig

Bei dieser Mischform ist der Niederflubahnsteig in die Fahrbahn eingebaut. So ist ein stufenloser Einstieg in Niederflurbahnen auch dort möglich, wo der Platz für einen kompletten Bahnsteig nicht ausreicht.

Beispiel: Dresden - Jüngststraße

ebenerdiger Zustieg

Der Zustieg zur Bahn erfolgt erfolgt von ebener Erde, von einer Bordsteinkante oder einem falchen Bahnsteig aus über Stufen. Die Einstiegshöhe liegt damit zwischen 0 und maximal 15 cm über Schienenoberkante.

Beispiel: Nürnberg - Hauptbahnhof

Mittelflurbahnsteig

Ein Bahnsteig mit Sonderhöhe zwischen Nieder- und Hochflur. Diese Variante findet sich nur in wenigen Netzen.

stillgelegter Bahnsteig

Der Bahnsteig wird nicht mehr verwendet. Dargestellt werden nur stillgelgte Bahnsteige, von denen es sichtbare Spuren gibt. Ebenerdige Zustiege (braun) und Zustige auf der Straße (blau) werden somit in aller Regel aus den Plänen gestrichen, wenn diese stillgelegt werden.

Bahnsteig außer Betrieb

Der Bahnsteig wird nicht im Linienverkehr angefahren, kann jedoch bei Umleitungen verwendet werden.

Bahnsteig nur von ein- und ausrückenden Bahnen bedient

Der Bahnsteig wird nur von Bahnen angefahren, die aus dem Betriebshof aus- oder in diesen einrücken. Auf dem regulären Linienweg wird dieser Bahnsteig nicht bedient. In aller Regel halten Bahnen hier nur in Tagesrandlagen.

Strecken

auf der Straße

Die Strecke verläuft auf der Straße. Die Bahnen müssen sich den Platz mit dem Straßenverkehr teilen.

Beispiel: Düsseldorf - Bilker Kirche

auf eigener Spur

Dioe Strecke verläuft ebenfalls auf der Straße, ist aber durch Markierungen oder Aufplasterung vom Individualverkehr getrennt. Ein Befahren mit Straßenfahrzeugen ist jedoch möglich, eine Mitbenutzung der Trasse durch Linienbusse kann ebenfalls möglich sein.

auf eigener Trasse

Die Strecke verläuft auf einer eigene Trasse, die aus Schotter- oder Rasengleis besteht und / oder baulich vom Straßenverkehr getrennt ist, beispielsweise durch Zäune oder Hecken. Das Kreuzen der Trasse ist abseits von Kreuzungen und Überwegen nicht möglich. Kreuzungen mit dem Straßenverkehr sind in der Regel mit Ampeln gesichert.

Beispiel: Frankfurt (Main) - Friedrich-Ebert-Anlage

auf ÖPNV-Trasse

Die Strecke verläuft ebenfalls auf einer eigene Trasse, die baulich vom Straßenverkehr getrennt ist. Die Strecke kann von Linienbussen mitbenutzt werden.

Beispiel: Oberhausen - Neue Mitte

Trasse vollständig abgetrennt

Die Trassenführung entspricht der von Eisenbahnen. Die Strecke ist vollständig vom Individualverkehr getrennt. Kreuzung sind - sofern überhaupt vorhanden - als vollwertige Bahnübergänge ausgeführt, an denen der Schienenverkehr Vorrang hat. Diese Bauform ist bei Überlandstrecken, Hochbahnen und eigenständigen U-Bahnnetzen zu finden.

Beispiel: Berlin - Dahlem Dorf

Trasse in der Fußgängerzone

Die Trassen liegt in einer Fußgängerzone. Es gibt keine klare Trennung zwischen Bahntrasse und Fußgängerbereichen.

Beispiel: Bremen - Obernstraße

Gleis im Tunnel

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